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Vogelähnliche Lungen machten Dinosaurier zu Herrschern der Erde

Stellen Sie sich vor, Sie reisen mit einer Zeitmaschine ins Zeitalter der Dinosaurier: Die Erdatmosphäre enthielt damals deutlich weniger Sauerstoff als heute. Wie schafften es Dinosaurier dennoch, ein so aktives Leben zu führen?

Forscher der University of Manchester haben die Antwort gefunden: Dinosaurier besaßen hocheffiziente, vogelähnliche Lungen, die ihnen halfen, unter diesen anspruchsvollen Bedingungen zu gedeihen.

Krokodile teilen einen gemeinsamen Vorfahren mit Dinosauriern, während Vögel direkte Nachkommen sind. Lange ging man davon aus, dass einige Dinosaurier reptilienähnliche Lungen hatten, andere vogelähnliche. Um dies zu prüfen, analysierten die Wissenschaftler per CT-Scans die Lungenhöhlen von vier Krokodilarten und 29 Vogelarten und verglichen sie mit 16 Dinosaurierfossilien.

Das Ergebnis ist eindeutig: Alle Dinosaurier wiesen vogelähnliche Lungen sowie Wirbel- und Skelettstrukturen auf, die eher Vögeln als Reptilien ähneln.

„Schon die allerersten Dinosaurier hatten vogelähnliche Lungen – das erklärt, warum sie die dominante Tiergruppe ihrer Zeit wurden“, erklärt Prof. Bill Sellers von der Studie. „Andere Gruppen fehlte diese Fähigkeit, Sauerstoff effizient aus der Luft zu gewinnen. Dieser evolutionäre Vorteil ließ Dinosaurier herrschen.“