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Jupiter und Saturn im Juli beobachten: So finden Sie die Planeten in Opposition

Die Sternbeobachtung im Sommer hat durch die milden Nächte durchaus ihren Reiz. Allerdings sind die Nächte kürzer, was das Beobachtungsfenster verkürzt. Ideal sind daher helle Himmelsobjekte wie Planeten, die auch bei twilightartiger Dämmerung sichtbar bleiben.

Dieser Juli bietet eine exzellente Chance, Jupiter und Saturn mit dem bloßen Auge zu beobachten. Die Erde positioniert sich dann direkt zwischen Sonne und Planeten – ein Zustand, den Astronomen als Opposition bezeichnen. Die Planeten erscheinen dadurch am nächsten und hellsten. Jupiter erreicht seine Opposition am 14. Juli, Saturn am 20. Juli.

Jupiter und Saturn im Juli beobachten: So finden Sie die Planeten in Opposition

Das gesamte Juli hindurch steigen Jupiter und Saturn eng beieinander am südöstlichen Horizont auf. Zu Monatsbeginn werden sie kurz nach 23:00 Uhr MEZ sichtbar, mit Jupiter als hellstem "Stern" am Horizont. Etwa um 23:30 Uhr folgt Saturn links davon, etwas schwächer leuchtend.

Im Verlauf des Monats gehen sie früher auf – Mitte Juli bereits um 22:00 Uhr. Achten Sie auf benachbarte Asterismen wie die Teekanne des Schützen und den Großen Teelöffel (siehe Diagramm).

Mit einem Fernglas entdecken Sie die vier größten Jupitermonde: Io, Kallisto, Ganymed und Europa. Ihre Sichtbarkeit variiert; am 6. Juli stehen sie in einer beeindruckenden Linie, als zwei Paare winziger Punkte links und rechts von Jupiter. Nutzen Sie kostenlose Software wie Stellarium, um den Himmel für spezifische Abende zu simulieren.

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