Neutronensterne sind nicht besonders massereich, sondern unglaublich dicht: Sie packen etwa 1,4-mal die Masse unserer Sonne in eine Kugel mit maximal 10 Kilometern Durchmesser – die kleinste und dichteste Sternform, die wir kennen.
Diese extreme Dichte entsteht bei der Geburt eines Neutronensterns. Sterne halten sich durch das fragile Gleichgewicht zwischen der einwärts ziehenden Schwerkraft und dem auswärts drückenden Fusionsdruck im Kern. Erschöpft sich der Brennstoff, übernimmt die Schwerkraft: Der Stern kollabiert.
Bei massereichen Sternen mit 8 bis 20 Sonnenmassen presst der Kollaps den Kern auf Neutronenstern-Dichte, während die äußeren Schichten in einer gewaltigen Supernova-Explosion abgestoßen werden. Bleibt der Sternkern bei 20 Sonnenmassen oder mehr, bildet sich ein Schwarzes Loch.
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