Gesteine, einschließlich Meteoriten, lassen sich präzise datieren, indem man die Verhältnisse bestimmter radioaktiver Isotope analysiert – eine Methode, die der Radiokohlenstoffdatierung ähnelt. Die meisten Meteoriten sind etwa 4,56 Milliarden Jahre alt, da sie von Asteroiden stammen, die aus der Entstehungszeit des Sonnensystems datieren. Jüngere Proben müssen von Planeten oder Monden kommen.
Auf Basis jahrzehntelanger Forschung haben Wissenschaftler festgestellt, dass Sauerstoffisotopenverhältnisse in Meteoriten je nach Mutterkörper einzigartig sind. Manche enthalten zudem eingeschlossene Gase, deren Isotopenzusammensetzung exakt mit der Atmosphäre eines bestimmten Planeten übereinstimmt. Diese Beweisstränge sichern die Ursprungsbestimmung der meisten Meteoriten zuverlässig.
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