Ich fühle mich elend. Wo fange ich an?
Basierend auf unseren Studien eignet sich scharfer Johannisbeerlikör hervorragend zur Linderung von Husten und Halsschmerzen – oder jedes andere heiße aromatisierte Getränk. Honig mit Zitrone ist eine bewährte Alternative. Je schmackhafter, desto besser: Es fördert den Speichelfluss und die Schleimsekretion, schmiert den Rachen und beruhigt ihn nachweislich.
Soll ich meiner heißen Zitrone etwas Brandy hinzufügen?
Alkohol in Maßen wirkt beruhigend, hilft beim Einschlafen und kann Husten dämpfen. Übertreiben Sie es jedoch nicht, da Alkohol die Blutgefäße in der Nase erweitert und die Verstopfung verschlimmern kann.
Meine Mama schwört auf heiße Suppe. Könnte sie recht haben?
Heiße Suppe ist nicht nur lecker und wärmend, sondern wirkt auch gut. Unsere Forschung zeigt: Süße Aromen hemmen den Hustenreiz effektiver als bittere. Im Gegensatz zu herkömmlichen Erkältungsmitteln aus der Apotheke, die nur alle sechs Stunden eingenommen werden dürfen, können Sie von heißem Likör oder Suppe so viel trinken, wie Sie möchten.
Was sollte ich noch einnehmen?
Ein Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen lindert Halsschmerzen, Fieber und Schüttelfrost. Ergänzen Sie ein abschwellendes Nasenspray gegen die Verstopfung – es wirkt in Minuten und hält bis zu acht Stunden an, sodass Sie ruhig schlafen können.
Ist es nicht einfacher, ein rezeptfreies Präparat mit allen Inhaltsstoffen zu kaufen?
Das mag bequemer sein, ist aber teurer und nicht zwingend wirksamer. Viele Sirupe und Pulver enthalten Phenylephrin, dessen Effektivität wissenschaftlich umstritten ist.
Wie steht es um alternative Therapien?
Es gibt schwache Evidenz, dass Echinacea Symptome mildert und die Erkältungsdauer verkürzt. Ähnlich bei Knoblauch; für orale Zinkpräparate liegen gemischte Ergebnisse vor.
Und Vitamin C?
Vitamin C hilft nur bei Mangel, den die meisten nicht haben. Besser: Vitamin-D-Ergänzung. Es stärkt das Immunsystem – besonders im Winter, wenn Sonnenschein fehlt.
Ich fühle mich immer noch miserabel. Was hilft noch?
Gönnen Sie sich Ablenkung, z. B. einen Kinobesuch. Ständiges Grübeln über Symptome verschlimmert das Befinden; Zerstreuung lässt die Erkältung erträglicher wirken.
Welche Präventionsmaßnahmen sind am effektivsten?
Essen Sie ausgewogen mit viel Obst und Gemüse, treiben Sie moderaten Sport, reduzieren Sie Stress und schlafen Sie ausreichend. Letzter Ausweg: Werden Sie Einsiedler – so bleiben Sie virenfrei!