Gute Hygiene schützt uns vor Infektionen und Krankheiten. Doch was, wenn unser intensives Waschen, Einseifen und Schrubben der Haut mehr schadet als nutzt?
Dr. James Hamblin, erfahrener Journalist und Professor für öffentliche Gesundheit, hat vor fünf Jahren das Duschen aufgegeben. In seinem neuen Buch Sauber (16,99 £, Bodley Head) beleuchtet er, wie Seifen und Kosmetikprodukte – vermarktet als Hautpflege – unser Hautmikrobiom stören und Probleme wie Trockenheit oder Reizungen sogar verursachen können, die sie bekämpfen sollen.
Das Baden war nicht immer Alltag. Früher galt es als Luxus oder Sünde für die Reichen. Heute ist es zur gesellschaftlichen Pflicht geworden – deren Vernachlässigung als unhöflich gilt.
James Hamblin plädiert für einen radikalen Perspektivwechsel: Beginnen Sie mit einer ehrlichen Reflexion Ihrer Beziehung zu Ihrem Körper.
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