Im Oktober 2012 schlug Hurrikan Sandy an der Ostküste der USA zu und verursachte Sachschäden in Höhe von 65 Milliarden US-Dollar. Beeindruckend: Meteorologen hatten die Auswirkungen auf die USA bereits acht Tage im Voraus prognostiziert – zu einem Zeitpunkt, als es noch kaum ein Sturm war.
Wie gelang diese Präzision? Die Geschichte der Wettervorhersage beginnt mit der Erfindung des Telegraphen und endet bei hochleistungsfähigen Supercomputern.
Andrew Blum, Autor des Bestsellers The Weather Machine (£16,99, Bodley Head), erklärt in unserem exklusiven Gespräch die Entwicklung moderner Prognosen. Er warnt vor übermäßigem Vertrauen in die Symbole unserer Wetter-Apps und beleuchtet, ob minutengenaue Vorhersagen je möglich sein werden.
Moderiert von BBC Science Focus-Online-Redakteurin Sara Rigby.
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