In der Materialwissenschaft sind Materialien mit negativer Wärmeausdehnung gut erforscht: Bei extrem niedrigen Temperaturen dehnen sich Silizium und Germanium beim Abkühlen aus, nicht beim Erhitzen. Dieser Effekt gilt auch für Kohlefaser, exotische glasartige Materialien und spezielle Metalllegierungen. Wissenschaftler der Michigan State University zeigten 2003, wie solche Stoffe mit herkömmlichen, beim Erwärmen ausdehnenden Materialien kombiniert werden können. Die resultierenden Verbundwerkstoffe halten plötzlichen Temperaturwechseln stand, ohne zu brechen.