Steinzeitliche Menschen hätten theoretisch eine scharfe Feuersteinkante zum Kürzen oder einen rauen Stein zum Abfeilen ihrer Nägel verwenden können. Archäologische Funde liefern jedoch keine eindeutigen Belege für eine gezielte Nagelpflege: In keinem steinzeitlichen Grab wurden Fingernägel oder Zehennägel erhalten.
Beim barfuß Laufen und Graben mit den Händen verschlissen die Nägel sich natürlich. Evolutionär sind sie daher darauf ausgelegt, ein Leben lang weiterzuwachsen.