Die Magnetresonanztomographie (MRT) revolutionierte die Medizin, indem sie innere Organe und Körperfunktionen strahlungsfrei abbildet. 2003 erhielten Paul Lauterbur von der State University of New York und Peter Mansfield von der University of Nottingham dafür den Nobelpreis.
Kaum einen Monat nach der Bekanntgabe schaltete ein New Yorker Arzt namens Raymond Damadian eine ganseitige Anzeige in der New York Times, in der er die Erfindung des MRT für sich reklamierte.
Das MRT basiert auf der Kernspinresonanz (NMR): Starke Magnetfelder erfassen Wasserstoffkerne im Körper, die angeregt werden, um Radiowellen zu erzeugen. Diese Signale variieren je nach Gewebeart. Damadian erkannte früh das Potenzial für die Krebsfrüherkennung und erhielt in den 1970er Jahren ein Patent dafür.
Andere Wissenschaftler gingen weiter und entwickelten daraus klare Bilder. Lauterbur und Mansfield lösten die komplexen technischen Herausforderungen und machten die MRT zur vielseitigen Methode, die sie heute ist.
