Der Begriff „Augenblick“ ist mindestens seit dem 8. Jahrhundert bekannt. Damals definierte der Mönch Beda Venerabilis ihn als Zeitraum von 90 Sekunden – deutlich länger, als die meisten Menschen einen flüchtigen Moment einschätzen würden.
Bei der Wahrnehmung kurzer Ereignisse zeigt die Neurowissenschaft faszinierende Grenzen: Forscher am MIT bewiesen 2014, dass das Gehirn Bilder bereits nach nur 13 Millisekunden erkennen kann.