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Stofftuch oder Einwegtaschentuch: Was ist hygienischer und besser für die Umwelt?

Einwegtaschentücher sind die bessere Wahl. Als Experten für Hygiene und Nachhaltigkeit wissen wir: Stofftaschentücher bergen Risiken. Beim Naseputzen nähren Sie vorhandene Keime mit Schleim. Viren profitieren vom Schutz vor Austrocknen durch Schleimproteine, Bakterien wachsen durch die Feuchtigkeit.

Beim nächsten Gebrauch übertragen überlebende Keime auf Ihre Hände – und damit auf Türklinken oder Griffe. Händewaschen nach jedem Mal hilft, ist aber nicht immer machbar. Einwegvarianten sind hygienischer: Verwenden, wegwerfen, Keimrisiko minimiert.

Auch umwelttechnisch schneiden Stofftaschentücher schlechter ab. Eine Studie des Umweltberatungsunternehmens Ecosystem Analytics (2012) zeigt: CO₂-Emissionen und Verschmutzung bei der Herstellung übersteigen Einsparungen, selbst bei neun Jahren Nutzung eines Baumwolltuchs.

Einwegtaschentücher sparen Lagerraum – ein kleiner Vorteil. Hamstern Sie aber nicht: Lassen Sie genug für alle übrig!