Beim Schlafwandeln verlässt eine Person das Bett und zeigt komplexe Bewegungen, ohne volles Bewusstsein oder Planungsfähigkeit. Oft sind die Augen offen, der Blick leer – ein beunruhigender Anblick für Umstehende.
Schlafwandeln, medizinisch Somnambulismus genannt, entsteht durch eine teilweise Erregung aus dem Tiefschlaf. Es tritt meist in der Non-REM-Phase (NREM) auf, die zu Beginn der Nacht dominiert. Deshalb beobachten wir Episoden häufig früh nachts.
Kinder sind aufgrund ihrer Schlafzusammensetzung häufiger betroffen als Erwachsene. Studien, darunter eine Meta-Analyse, schätzen die Prävalenz bei bis zu 7 % der Bevölkerung.
Es ist nicht ratsam, einen Schlafwandler gewaltsam zu wecken, da dies zu Desorientierung oder heftigen Reaktionen führen kann. In manchen Fällen ist ein sanftes Aufwecken jedoch sinnvoll, um eine erneute Episode zu verhindern und den Betroffenen sicher ins Bett zu bringen.
Das Beste: Führen Sie den Schlafwandler ruhig und ohne Aufregung zurück ins Bett. So gewährleisten Sie seine Sicherheit – basierend auf bewährten Empfehlungen von Schlafspezialisten.