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Wissenschaftlich bewährte Tipps: So argumentieren Sie überzeugender

Die Wissenschaft liefert durch die Erisologie, die Lehre von Meinungsverschiedenheiten, klare Hilfestellungen. Hatten Sie je einen Blackout, wenn Sie Ihre Position erklären sollten? Eine Studie in Psychological Science zeigt: Wer glaubt, alles zu wissen, scheitert oft bei der Artikulation. Lassen Sie Ihren Gegenüber daher detailliert darlegen, was er genau meint. Die Studie belegt außerdem, dass Erklären extreme Ansichten abmildert – ein echter Vorteil für Sie.

Falls das nicht greift, nutzen Sie die Theorie der moralischen Grundlagen des Sozialpsychologen Jonathan Haidt. Sie beschreibt sechs moralische „Geschmacksknospen“: Fürsorge, Fairness, Loyalität, Autorität, Heiligkeit und Freiheit.

Eine Studie von 2017 ergab: Linke priorisieren Fürsorge, Rechte Loyalität, Autorität und Heiligkeit. Freiheit und Fairness zählen bei allen. Formulieren Sie Ihre Argumente passend zu den Werten Ihres Gegenübers.

Augenkontakt? Beim Zuhören meiden! Forscher der University of British Columbia trackten Blicke und fanden: Je länger der Kontakt mit den Augen des Sprechers, desto weniger überzeugt die Zuhörer von der eigenen Position. Mit diesen Regeln liegt der Sieg in Reichweite.

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Gefragt von: Sara Flynn, Portsmouth