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Ein Apfel am Tag: Hält er wirklich den Arzt fern? Fakten aus der Wissenschaft

Äpfel sind eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Flavonoide, die krebsvorbeugend wirken können. Doch sind sie anderen Obstsorten überlegen, und bringt täglicher Verzehr messbare Gesundheitsvorteile?

Pro 100 g bieten Äpfel mehr Ballaststoffe als Melonen, Mangos oder Weintrauben und doppelt so viel Vitamin A wie Birnen. Sie enthalten jedoch weniger Folsäure als Heidelbeeren und weniger Vitamin C als Orangen oder Bananen.

Eine Studie von 2015 analysierte Ernährungsdaten von 8.000 US-Erwachsenen und verglich Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte sowie verschreibungspflichtige Medikamente bei Apfelkonsumenten und Nichtkonsumenten. Wer täglich mindestens einen Apfel aß – ganz oder verarbeitet –, hatte eine geringere Wahrscheinlichkeit für Arztbesuche oder Medikamente.

Dieser Unterschied verschwand jedoch nach Anpassung an soziodemografische und gesundheitsbezogene Faktoren. Ein Apfel am Tag verhindert also keine Krankheiten; gesündere Menschen essen einfach öfter Äpfel, oft kombiniert mit positiven Lebensstilentscheidungen.

Fokussieren Sie sich nicht auf ein einziges Lebensmittel. Eine gesunde Ernährung basiert auf vielfältigem Obst und Gemüse für optimalen Nutzen.